Rosa Rieck

Rosa Rieck

Text & Dramaturgie

An die Bühne habe ich mich zuerst herangeschrieben.
Und arbeite weiterhin als Autorin und freie Dramaturgin.

Als DIEZEN kollektiv schreibe ich mit Lena Reissner und Katharina Kern.

Aktuelle Projekte

Schneewittchen oder alles was ich dir nicht glaube

THEATER NATUR FESTIVAL 2026. Benneckenstein. Premiere: 07.08.2026

Schneewittchen ist tot. Seit 100 Jahren liegt sie in einem gläsernen Sarg auf einem Berg im Harz. Nur noch zwei der sieben Zwerge halten dort Wache. Die einst so enge Gemeinschaft ist zerbrochen und so ist die Überforderung groß, als sich zum 100. Todestag plötzlich alle wiedersehen: Wer erzählt die Geschichte von Schneewittchen richtig? Wer erinnert sich woran? Wer trägt welche Schuld und welche Verantwortung? Und warum scheint plötzlich jeder in einem anderen Märchen gelebt zu haben? Gemeinsam mit den Zwergen finden wir uns in einer Welt wieder, die zu groß geworden scheint und deren Fliehkräfte uns weiter und weiter voneinander zu entfernen scheinen. Was verbindet Menschen, wenn wir uns nicht einmal mehr auf dieselbe Geschichte einigen können?

Fotos: © NORDSTADTLICH | THEATERNATUR FESTIVAL

Mit Ina Gercke, Felix Römer, Arina Toni, Alina Weinert, Thomas Zerck Text und Regie Benjamin Junghans Text und Dramaturgie Rosa Rieck Ausstattung Tom Schellmann Regieassistenz Annika Schäfer Lichtdesign Ingo Joß Musik Felix Römer

Pressestimmen
 
»Bestens gegen die ab- und ausgrenzende AfD-Kultur funktioniert die zweite Eigenproduktion des Festivals von Regisseur Benjamin Junghans und Dramaturgin Rosa Rieck. […] Programmatisch fürs Theaternatur-Motto haben sich die Zwerg:innen zu völlig unterschiedlich denkenden, meinenden, fühlenden, wahrnehmenden, lebenden Wesen entwickelt, sind also fast immer anderer Ansicht. Aber sie gehen stets wieder in den Dialog. Hören zu. Streiten. Trennen sich nicht endgültig, sondern verabreden ein neuerliches Treffen. Zeigen also den Mut, im Gespräch zu bleiben.«

Jens Fischer / Theater der Zeit

 

»Großer Schlussapplaus in der fast vollbesetzten Waldbühne«

Erwin Klein  / Harzer Volksstimme


DIEZEN kollektiv ist ein Kollektiv für Text und Theater. Das Kollektiv gründete sich im Sommer 2020 und rückt Figuren und Rollenbilder fernab von heteronormativen Normvorstellungen in den Vordergrund ihrer Theaterarbeit. Ihre Arbeiten gehen vom kollektiv entstandenen dramatischen Text aus und erforschen damit die Möglichkeiten zeitgenössischer Dramatik und der Praxis des Schreibens an sich. Die Künstlerinnen verstehen das kollektive Arbeiten als Werkzeug gegen Konkurrenz und Wettbewerbskultur. Sie waren 2022 mit ihrem Debüt-Theatertext Hascherl zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und 2023 für den Münchener Förderpreis für neue Dramatik an den Münchener Kammerspielen nominiert. Seitdem arbeitet DIEZEN kollektiv am neuen Stück SCHÜTZEN.

Münchner Kammerspiele / Lange Nacht der Neuen Dramatik 2023                                                         

Inszenierung Sahar Rahimi Spiel Lotta Ökmen, Leoni Schulz, Lucy Wilke Bühne Yue Ying Kostüm Julia Bahn Dramaturgie Caroline Schlockwerder Regieassistenz Melina Dressler

Fotos: Judith Buss 

Foto: Judith Buss

JENNY Literaturmagazin